| Ein Projekt macht Schule | ![]() |
"Schule ohne Rassismus
- Schule mit Courage" ("SOR-SMC") ist ein Projekt von und für
Schüler/innen, die gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere
Rassismus, aktiv vorgehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen
Gesellschaft
leisten wollen.
| Durchgeführte Aktionen im Rahmen des Projekts | ||
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„Wilhelm-Röpke-Schule, eine Schule ohne Rassismus!“ Das behaupten wir von uns, aber ob das auch wirklich stimmt, hat die SMV nachgeprüft.
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Die SMV der Wilhelm-Röpke-Schule hat sich im Rahmen des Großprojektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an der Aktion des Künstlers Gunter Demnig „Stolpersteine für Ettlingen“ beteiligt. Der Betrag für den Stolperstein wurde durch Verkauf von Nikoläusen im Dezember des Vorjahres erwirtschaftet. |
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Im Rahmen des Großprojektes „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ besuchten zu Schuljahresbeginn alle Schülerinnen und Schüler der Vollzeitklassen das Theaterstück „Und dann kam Alex“, von Karl Koch, das vom Schauspielern des Ensemble „Radiks“ aus Berlin gespielt wurde. |
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Zeitungsartikel über das Projekt (BNN 08./09.11.08)
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Im Schuljahr 2008/2009 haben 89 % der neuen Schülerinnen und Schüler die folgenden drei Punkte im Rahmen unseres Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mit ihrer Unterschrift bestätigt.
Der Pate der Aktion, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, hat in einem Schreiben an die SMV allen an diesem Projekt Beteiligten weiterhin viel Erfolg gewünscht. Er bestätigt, dass es gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger werde, Projekte, in denen sich Schülerinnen und Schüler gegen Rassismus wenden, zu unterstützen. Die Wilhelm-Röpke-Schule habe in dieser Hinsicht eine Vorbildfunktion übernommen. |
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Stell’ Dir vor, es gibt Faschismus und fast alle machen mit. Mit dieser Situation konnten sich die Schüler und Schülerinnen der Wilhelm-Röpke-Schule eine Kinoaufführung lang, vielleicht auch länger, auseinandersetzen. |
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Am 01.12.07 war ein Aufmarsch von Neonazis in Ettlingen
geplant. |
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Der Erlös der beiden Theateraufführungen deckte nicht nur die Kosten, sondern ermöglichte allen Beteiligten und interessierten Schüler/innen einen Ausflug ins Elsaß, der von Herrn StRef Patrick Siebert organisiert wurde. Das Ziel stand in thematischen Zusammenhang mit dem Projekt – es war das ehemalige Konzentrationslager Struthof bei Natzwiller. mehr ...
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siehe gesonderten Punkt
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In sehr einfühlsamer Weise berichtete Herr Zimmermann wie er mit seiner Familie als Juden unter den Verfolgungen durch das NS-Regime zu leiden hatte. Gebannt lauschten die Schüler den Schilderungen, wie er und seine Geschwister eins um andere Mal knapp dem Tod entgangen sind. |
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Schülerinnen
und Schüler sowie das Kollegium der Schule schauen auf drei Tagen verteilt
den Propagandafilm der NSDAP. Im Anschluss daran erfolgt jeweils eine ausführliche
Filmanalyse mit Herrn Felsmann vom Institut für Kino und Filmkultur. |
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Um als "SOR-SMC"-Schule anerkannt zu werden, müssen mindestens 70% der am Schulleben Beteiligten - Schüler wie Lehrer - durch Unterschrift versichern, dass sie in Zukunft versuchen, gegen Rassimus einzutreten.
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Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" an der Wilhelm-Röpke-Schule
| Beteiligte am Projekt | ||
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- Landkreis Karlsruhe | |
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- Landrat des Landkreises Karlsruhe | |
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- Polizeipräsidium Karlsruhe - Förderverein der Schule - Förderverein "Sicherer südlicher Landkreis" - SMV und Elternschaft der Schule |
Projekt Theaterstück "Unter uns"
Auch in diesem Schuljahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen mit ihrer Unterstützung zum Motto der Schule „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage„ bekannt. Sie wollen sich wie die älteren Schülerinnen und Schüler und auch das Kollegium gegen Intoleranz und Vor-urteile stellen und couragiert gegen Rassismus vorgehen.
SMV und Kollegium unterstützen das neue Projekt im Schuljahr 2006/07, das von Schülerinnen und Schülern der Vollzeitschularten getragen wird. Es ist erfreulich, dass sich so schnell interessierte junge Menschen gefunden haben, die ihre Talente für das Theaterstück einbringen wollen. Die ersten Proben beginnen schon nach den Herbstferien, damit genug Zeit ist bis zur Aufführung im Frühjahr. Das Theaterspielen soll eine Ergänzung zum schulischen Leben und keine Last sein. Wichtig ist uns allen, dass der Teamgeist gefördert wird und sich alle mit dem Thema der Ausgrenzung und Ablehnung von Andersartigen auseinander setzen.
Zeitungsartikel über
das Theaterstück (BNN 26.03.07)
(800
KB)
| Projektbeschreibung | ||||
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Ohne Werbung läuft
nichts!
(U.R.) Am 22. und 23. März wird an der Wilhelm-Röpke-Schule das Theaterstück „Unter uns“ zum Thema Ausgrenzung und Ablehnung aufgeführt.
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Ton und Inhalt
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„Ja, wir machen mit!“ (P.K.) Seit Oktober 2006 beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den betreuenden Lehrern mit dem Theaterstück „Unter uns“, das vom Autor (Hans-Georg Kraus) auch als Streitstück bezeichnet wird. Schon bei der ersten Leseprobe wurde deutlich, dass das Stück provoziert und polarisiert. Aber gerade das finden die Schauspie-ler/innen gut. Sie sind voller Begeisterung bei den Proben dabei und versuchen den Familienstreit der Hauptfiguren gerade richtig, nicht übertrieben darzustellen.
Jana Weiss und Julia Schumacher spielen die beiden Söhne der Familie und Tülay Arslan hat als Mutter alle Hände voll zu tun, die beiden und ihren Mann zu beruhigen, wenn es um die Ausländerproblematik und ihre verliebte Tochter geht. Alle sind sich einig, dass es sich lohnt, gemeinsam Theater zu spielen, denn dieses Streitstück hat bei aller Ernsthaftigkeit ein hohes Maß an Unterhaltungswert. Sie hoffen auf ein reges Interesse, wenn sie im März Premiere haben. |
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Mit einem praktischen Beispiel für
angewandte Betriebswirtschaftslehre haben sie wohl nicht gerechnet –
als sie sich für den Ausschank von Getränken bei den zwei
Aufführungen des Theaterstückes meldeten. Simon Lüderwald
und Nadine Lange aus der Klasse 2/1 des Wirtschaftsgymnasiums wollten
das Projekt unterstützen, müssen aber andererseits auf das
Abitur lernen. Der betreuende Lehrer, Patrick Siebert, unterstützte
sie engagiert bei der Planung. Zunächst schätzte man den Markt
ein, wobei auf eine detaillierte Marktanalyse per Umfrage aus Zeit-
und Kostengründen verzichtet wurde: Wie viele Menschen werden zur
Aufführung kommen? Wie viele davon werden durstig? Was werden sie
trinken? Daran wurde das unternehmerische Handeln ausgerichtet: Bei
welchem Lieferanten soll eingekauft werden? Welcher Preis wird festgelegt?
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Erfolgreicher Abschluss des Theater-Projekts „Unter uns“ Zwei Aufführungen des Theaterstücks
vor „ausverkauftem Haus“ bildeten den Abschluss des Projekts „Schule ohne
Rassismus – Schule mit Courage" im Schuljahr 2006/2007. Jedes Schuljahr
entscheiden sich die Schüler und Schülerinnen der Wilhelm-Röpke-Schule
erneut, ob sie sich diesem Motto verpflichten wollen. In dem laufenden
Schuljahr haben sich über 80% dafür entschlossen. Bei einer kleinen Feier dankte die Schulleiterin Petra Kerth den Mitwirkenden für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft und überreichte ihnen eine Urkunde, die ihre Teilnahme an dem Projekt bestätigt. Immer mehr Unternehmen achten bei der Auswahl ihrer Auszubildenden auch darauf, ob diese über soziale Kompetenz verfügen. So gesehen gehört die Urkunde zu den Bewerbungsunterlagen. Wer sich so für ein Projekt engagiert, verfügt über Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft. Nicht nur ideell war das Theaterprojekt ein Gewinn. Durch die Einnahmen aus dem Karten- und Getränkeverkauf kann der geplante Ausflug der Mitwirkenden ins Elsass finanziert werden. Im Juni werden sie dort u. a. das Konzentrationslager Struthof besichtigen. |
Informationen zum Projekt "SOR - SMC"
GESCHICHTE
UND STRUKTUR DES PROJEKTS
Die Idee von "Schule ohne Rassismus" wurde 1988 von Schüler/innen
und Jugendarbeiter/innen in Belgien entwickelt. Sie wollten auf diese Weise
aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus eintreten. Das Projekt war so erfolgreich,
dass es 1992 als in den Niederlanden eingeführt wurde. 1995 führte
der Verein AktionCourage e. V. das Projekt in Deutschland ein. Mittlerweile
tragen europaweit mehr als 600 Schulen den Titel "SOR-SMC", davon
248 in Deutschland.
WIE WIRD
MAN EINE "SOR-SMC"?
Will eine Schule eine "SOR-SMC" werden, bedarf es dazu des Willens
und der Initiative der Schüler/innen. Folgende Voraussetzungen müssen
erfüllt werden:
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VIELES
GEHT BESSER MIT PATINNEN UND PATEN
Der Titel "SOR-SMC" wird den Schüler/innen und somit der Schule
in einem feierlichen Festakt übergeben. Die Schüler/innen sollen sich
eine Patin oder einen Paten für ihre Schulen suchen. Häufig sind diese
Personen aus den Bereichen Kunst, Politik, Medien oder Sport, wie zum Beispiel
die Popgruppen Die Prinzen oder Brothers Keepers, der Politiker Cem Özdemir,
die Bundesligastars Michael Preetz oder Marco Bode, die Schauspielerin Iris
Berben oder Zeitzeugen des Nationalsozialismus. Indem sich die Paten öffentlich
für das Anliegen einsetzen, werden die Schüler/innen nicht nur am
Tag der Titelübergabe, sondern dauerhaft in ihrem Engagement unterstützt.
Wenn am Ende des Festaktes das Schild SOR-SMC gut sichtbar an der Schule angebracht
wird, haben alle dazu beigetragen, ihrer Schule in diesem Sinne auch öffentlich
ein zusätzliches, neues Profil zu geben.
DIE ÖFFENTLICHE
RESONANZ AUF DAS PROJEKT "SOR-SMC"
Die Arbeit der Schüler/innen wird nicht nur schulintern aufmerksam verfolgt,
sondern auch durch die lokalen und überregionalen Medien.
Das Projekt wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. So
erhielt es…

Weitere Infos:
www.schule-ohne–rassismus.org
SOR-SMC, Bundeskoordination, Ahornstrasse 5, 10787 Berlin. Tel.: (030) 21 45
860, Fax: (030) 21 45 8620
Theaterstück "Und dann kam Alex Schulprojekt: Besuch des Theaterstücks „Und dann kam Alex“ (September 2009) Im Rahmen des Großprojektes „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ besuchten zu Schuljahresbeginn alle Schülerinnen und Schüler der Vollzeitklassen das Theaterstück „Und dann kam Alex“, von Karl Koch, das vom Schauspielern des Ensemble „Radiks“ aus Berlin gespielt wurde. In Kooperation mit dem Eichendorff-Gymnasium Ettlingen konnte das Stück an zwei Tagen in der dortigen Aula aufgeführt werden. Die Zuschauer/innen erlebten in Form eines Stationendramas eine Eskalation der Gewalt. In dem Stück wurde deutlich, wohin im Extremfall Mobbing und Demütigungen durch Mitschüler/innen führen können. Im anschließenden Gespräch mit den Schauspielern konnten sich die Schülerinnen und Schüler zum Inhalt des Stücks äußern als auch über eigene Erfahrungen berichten und Fragen stellen. Es ergab sich ein reger Austausch, der in der Schule in einzelnen Unterrichtsstunden wieder aufgegriffen wurde. Den Schülerinnen und Schülern der Wilhelm-Röpke-Schule war die Einbettung dieser Aktion in das Großprojekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ klar, weil sie erst kürzlich wieder mit ihrer Unterschrift bekräftigt hatten, dass sie sich aktiv gegen Rassismus und Gewalt in Schule und Gesellschaft einsetzen wollen. Link zum Ensemble "Radiks": http://www.ensemble-radiks.de/
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Stell´ Dir vor, es gibt Faschismus und fast alle machen mit. (Besuch des Kinofilms "Die Welle" mit anschließender Besprechung der Thematik.) (April ´ 08) Mit dieser Situation konnten sich die Schüler und
Schülerinnen der Wilhelm-Röpke-Schule eine Kinoaufführung
lang, vielleicht auch länger, auseinandersetzen. Der Film wurde im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gezeigt, an dem die Wilhelm-Röpke-Schule bereits im dritten Jahr teilnimmt.
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Bericht über Ausflug nach Struthof (Juli 2007) Wie auch schon
im Vorjahr verpflichtete sich auch im laufenden Schuljahr die Mehrheit
der Schüler und Schülerinnen der Wilhelm-Röpke-Schule zu
einem gewaltfreien und respektvollen Umgang miteinander – ohne Diskriminierung
und Rassismus.
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Wilhelm-Röpke-Schule setzt Zeichen gegen Rassismus und wird zur "SOR-SMC-Schule" ernannt Der Wilhelm-Röpke-Schule wurde der Titel
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Sie gehört
damit zu den 17 Schulen in Baden-Württemberg, deren Schüler/innen
sich zum gewaltfreien und respektvollen Umgang miteinander bekennen -
ohne Diskriminierung und Rassismus. In einer Umfrage erklärten sich
80,8% unserer Schüler/innen dazu bereit. Die Wilhelm-Röpke-Schule nimmt damit
unter den Schulen des Landkreises Karlsruhe eine besondere Stellung ein,
betonte Bernhard Böser, Leiter des Amtes für Schule und Kultur
im Landratsamt. Er bedankte sich bei der SMV und der Verbindungslehrerin
Karola Wiemers, die gemeinsam mit den Schüler/innen engagiert die
Aktion getragen haben. In jedem Schuljahr kommen neue Schüler/innen in die Schule. Wir hoffen, dass sich auch diese Schüler/innen für einen „Schule ohne Rassismus, eine Schule mit Courage“ aussprechen und entsprechende Projekte wie z.B. ein Theaterstück zum Thema, durchgeführt werden können. Frau Kerth sicherte ihre Unterstützung für weitere Aktionen zu. Aber das ist Zukunftsmusik. Am Ende dieses
Schuljahres dürfen die SMV und die Schüler/innen der Wilhelm-Röpke-Schule
stolz darauf sein, in der Eingangshalle das Schild „Schule ohne Rassismus
– Schule mit Courage“ präsentieren zu können.
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