Reise zu den Sternen - oder zu dem Stern (Juli´19)

Betriebsbesichtigung bei Daimler in Rastatt

Im Rahmen einer GFS im Fach BWL besichtigten wir, die Klasse WG1/4, am Mitt-woch, den 10. Juli 2019, das Mercedes Benz Werk in Rastatt. Am frühen Morgen trafen wir uns alle pünktlich um kurz nach acht auf dem Schulhof. Da wir ausrei-chend Zeit bis zur Werksführung eingeplant hatten, verbrachten wir die Wartezeit im Kundencenter. Dort durchstöberten wir zunächst den kleinen Shop, machten aller-lei Witze über zahlreiche Dinge, die nicht ganz in unserem Budget lagen und träumten insgeheim davon eines Tages uns das alles leisten zu können. Die übrige Zeit verbrachten wir dann noch im „Spielebereich“. Während die einen ihre Fahr-kenntnisse bei Autospielen auf Videokonsolen testeten, nutzen andere den Fotobe-reich um lustige Aufnahmen vor Greenscreen zu machen oder rutschten ein paar Mal auf der Indoor-Rutsche. Die Betriebsbesichtigung begann um kurz vor zehn mit einem kleinen Film über die Visionen und Zukunftspläne von Mercedes Benz. Da-nach fuhren wir mit unserem Bus durch das Gelände zu unserer ersten Station, dem Karosseriebau bzw. Rohbau. Unsere Besichtigung führte uns über die Besu-cherstege durch die Hallen, von denen wir von oben die vollautomatisierten Ferti-gungsstraßen inklusive den Schweißrobotern beobachten konnten. Wir waren alle sehr überrascht, aber gleichzeitig beeindruckt zu sehen und zu hören, wie schnell und präzise hunderte von Robotern den Rohbau der A-Klasse, B-Klasse und dem SUV(GLA) anfertigen.

Die Dame von der Werksführung erklärte uns nebenbei den gesamten Ablauf und lieferte uns eine Vielzahl an interessanten Fakten. Anschlie-ßend fuhren wir weiter zur Montagehalle. Leider konnten wir die Lackierung nicht besichtigen, da hier ein strenges Reinhaltungsgebot gilt und somit keine Besucher zugelassen sind. In der Montagehalle liefen wir erneut über einen Besuchersteg, von dem aus wir die gesamte Montage der Fahrzeuge besichtigen konnten. Uns fiel auf, dass hier wesentlich mehr Mitarbeiter in den einzelnen Montagestationen und in der Materialversorgung beschäftigt waren, als zuvor beim Rohbau. Obwohl es auch hier einige Roboter und automatisierte Anlagen gab, bestand der überwie-gende Teil der Montage aus Handarbeit. Besonders interessant fanden wir die Station, an der die fertig ausgebaute Karosse mit dem Fahrwerk „verheiratet“ wird, die sogenannte Hochzeit. Als wir am Ende der Montagehalle ankamen bestaunten wir mit großen Augen das Endergebnis, eine fertige A-Klasse. Diese ließ so manches Herz höherschlagen, doch der Preis ließ unsere Träume schnell wieder platzen.

Unser Bus wartete bereits auf uns und nachdem wir noch ein Gruppenbild mach-ten, fuhren wir auch wieder zurück zur Schule. Im Bus unterhielten wir uns über unsere Eindrücke, denn es war für uns alle sehr interessant zu sehen wie komplex und aufwendig die Herstellung eines Automobils ist. Danke Herr Willner, dass Sie uns diesen Einblick ermöglicht haben und auch ein großes Dankeschön an unsere Klassenlehrerin Frau Zimmer, dass Sie uns bei unserer Exkursion begleitet haben.


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