Operativ eigenständige Schule (OES)

Operativ eigenständige Schule (OES)

Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen ist OES-Schule (operativ eigenständige Schule)

Unterrichtsqualität, Schulführung und Schulklima im Visier

Allgemeines

Seit Beginn des Schuljahres 2008/09 wird an der Wilhelm-Röpke-Schule die systematische Qualitätsentwicklung entsprechend dem Konzept OES betrieben. Dabei sollen im Laufe der nächsten Jahre besonders die Bereiche

  • Unterrichtsqualität
  • Schulführung
  • Schulklima
  • Feedbackkultur

in mehreren Arbeitsgruppen untersucht werden.

Unterstützung erhält die Schule durch das OES-Büro im Regierungspräsidium Karlsruhe und durch externe Prozessbegleiter, die für die Beratung in der Schule an besonderen Beratungstagen zur Verfügung stehen. QE-Tage, zentrale und regionale Fortbildungen sowie Qualitätszirkel helfen, dass sich die Schule weiterentwickeln kann.
Grundlage aller Qualitätsentwicklungsprozesse an der Wilhelm-Röpke-Schule ist das von der Gesamtlehrerkonferenz und Schulkonferenz verabschiedete Leitbild, in dem die langfristigen Ziele der schulischen Arbeit beschrieben sind.

Für den Erfolg der Arbeitsgruppen spielen besonders die personellen und räumlichen Rahmenbedingungen eine große Rolle ebenso die Mitarbeit der Schüler, der Eltern und der Ausbildungsbetriebe.

Ausblick / Aktuelles

  • Im laufenden Schuljahr fand eine Fremdevaluation unserer Schule statt. Sobald der Ergebnisbericht eintrifft, wird sich die Wilhelm-Röpke-Schule in Absprache mit dem Regierungspräsidium KA Qualitätsziele setzen, die in den kommenden fünf Jahren schrittweise erreicht werden sollen.  

Projektberichte

7. Projektbericht (Schuljahr 2015/16)

Der Bereich der Qualitätsentwicklung im Schuljahr 2015/16 stand im Zeichen des Umbruchs. Die neue Schulleiterin Frau Märkt und der neue stellvertretende Schulleiter Herr Spörl nahmen ihre Arbeit an unserer Schule auf.

So galt es für das neue Schulleitungsteam, sich in die bestehenden Strukturen der Qualitätsentwicklung an der Wilhelm-Röpke-Schule einzuarbeiten und viele Gespräche mit den Verantwortlichen einzelner Bereiche der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Schule zu führen.

Ein fünfköpfiges Team rund um den QE-Koordinator Hilbers legte auf dem zweitägigen OES-Workshop: "Systematische Steuerung der Qualitätsentwicklung im Konzept OES" in Esslingen das weitere Vorgehen fest.

Intensiv wurde und wird u.a. an einem neuen Leitbild der Schule gearbeitet.
Zudem wird das Präventionskonzept "Stark - stärker - wir" umgesetzt. Bei dieser Konzeption tritt ein Wandel von der Defizit- zur Ressourcenorientierung ein, gilt es doch, die Resilienzförderung an der Schule zu intensivieren.
Durch intensives Arbeiten der Handbuchgruppe gelang es, das QE-Handbuch der Schule komplett neu zu überarbeiten.

Das zweite Schulhalbjahr stand im Zeichen der bevorstehenden Fremdevaluation, die im November des kommenden Schuljahres folgen wird. Es wurden unzählige Dokumentationen über unsere Arbeit in den Bereichen

  1. "Schulische Ziele als Basis für die Qualitätsentwicklung"
  2. "Steuerung der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung"
    • Rolle der Schulleitung
    • Personalentwicklung
    • ...
  3. "Instrumente der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung"
    • Individualfeedback
    • Selbstevaluation
    • Projektmanagement
    • Qualitätsdokumentation
    • ...
  4. Wahlbereich "Schule und Berufswelt"

zusammengetragen und an das Fremdevaluationsteam weitergeleitet. Zudem wurden alle Lehrkräfte und eine repräsentative Stichprobe der Schülerinnen und Schüler in Form einer Onlinebefragung befragt.
Im kommenden Schuljahr wird das Fremdevaluationsteam zwei Tage lang unsere Schule besuchen und Interviews führen.

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6. Zwischenbericht (Schuljahr 2014/15)

Qualitätsentwicklung im Schuljahr 2014/15

Nach den guten Erfahrungen mit dem Qualitätsentwicklungstag im vorausgegangenen Schuljahr fand am 17.Oktober erneut ein solcher statt.

Schwerpunkt der Arbeit waren die in der Zielvereinbarung gesetzten vier Ziele:

  •     Individualfeedback
  •     Selbstevaluation
  •     Zuverlässigkeit, Transparenz und Verlässlichkeit fördern die Lehrergesundheit
  •     Individuelle Förderung und Binnendifferenzierung

Neben diesen gesetzten Themen fanden sich Kolleginnen und Kollegen, die zu aktuell anstehenden Fragestellungen zusammenarbeiteten. So gab es z.B. eine Gruppe, die den Spirit aus dem gemeinsamen Teamwettbewerb beim Baden-Marathon mit ins neue Schuljahr übertragen möchte und bereits für den kommenden Baden-Marathon plant und auch eine Neubelebung der Sporttage an der WRS im Auge hat.

Mit den gewonnenen Ergebnissen wird im laufenden Schuljahr weitergearbeitet.


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5. Zwischenbericht (Schuljahr 2013/14)

Qualitätsentwicklung im Schuljahr 2013/2014

Nachdem sich die Entwicklung der Zielvereinbarung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe etwas länger hinzog als gedacht, wurde im Dezember die finale Fassung des fünfjährigen Fahrplans der Qualitätsentwicklung beschlossen.

So konnte mit Beginn der zweiten Schuljahreshälfte mit der Umsetzung der gesetzten Ziele begonnen werden.

Verschiedene Gruppen – wie zum Beispiel die Gruppe rund um das Individualfeedback – hatten bereits das ganze Schuljahr hinweg an der Weiterentwicklung ihres Themas produktiv gearbeitet.

Um die Qualitätsentwicklung auf ein neues Level zu heben, wurde seitens der Schulleitung beschlossen, dass das ganze Kollegium an einzelnen Terminen beteiligt werden soll. Dies hat einerseits den Vorteil, dass so eine Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln gewährleitstet wird und andererseits sich jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten zielgerichtet einbringen kann.

Am 27.02.2014 war dann solch ein Tag, der ganz unter dem Motto der Qualitätsentwicklung stand.

In mehreren Gruppen arbeiteten die Lehrkräfte an zuvor festgelegten Aufgabenstellungen. So gab es u.a.:

  •    Weiterentwicklung des Individualfeedbacks
  •    Entwurf eines Konzepts der Selbstevaluation
  •    Entwurf eines Schulhandbuch
  •    Binnendifferenzierung im Unterricht
  •    Entwicklung eines Beschwerdemanagements
  •    Qualitätsentwicklung im Bereich des Wirtschaftsgymnasiums
  •    Qualitätsentwicklung im Bereich des Berufskollegs und der Wirtschaftsschule
  •    SMV-Tag (die Klassensprecher der einzelnen Schulklassen waren auch anwesend)

Der Tag endete mit einer kurzen Vorstellung der Ergebnisse und dem Fazit, dass solch ein Tag zielgerichtetes Arbeiten ermöglicht und uns unserem Ziel, schulische Prozesse effizient zu gestalten, näherbringt. So können wir uns konzentriert dem Kern unseres Leitbildes und pädagogischen Grundanliegens widmen: unseren Schülerinnen und Schülern!


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4. Zwischenbericht (Schuljahr 2011/12)

Im Schuljahr 2011/12 findet die Fremdevaluation statt. Als Vorbereitung sind drei Nachmittage mit den Prozessbegleitern geplant, die für eine breite Informationsbasis sorgen sollen.

Im November findet das Vorgespräch mit den Fremdevaluatoren des Landesinstituts für Schulentwicklung statt.

Ein Zeitstahl für die Einzelschritte auf dem Weg zum Termin der Fremdevaluation im April 2012 wurde im Rahmen eines Arbeitsnachmittags am 11.10.2011 erstellt.

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3. Zwischenbericht (Schuljahr 2010/11)

Im Schuljahr 2010/11 steht die Selbstevaluation im Mittelpunkt. In der Projektgruppe werden die Schwerpunkte der Arbeit festgelegt.

Am 3. OES-Halbtag im Oktober wurde im Rahmen der Qualitätsentwicklung an der Schule in den bestehenden Projektgruppen und der neuen Selbstevaluationsgruppe weiter gearbeitet.

Die Ergebnisse wurden in einer großen Runde vorgestellt.

Das Lehrer-Lehrer-Feedback wurde ausführlich erklärt, eine umfangreiche Information für alle fand in den jeweiligen Gesamtlehrerkonferenzen statt. Ziel soll es sein, das Lehrer-Lehrer-Feedback im Schuljahr 2011/12 als Pilotphase laufen zu lassen. Eine Fortbildung dazu soll im Oktober 2011 stattfinden.

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2. Zwischenbericht (Schuljahr 2009/10)

Im Schuljahr 2009/10 steht das Individualfeedback im Mittelpunkt, die Schüler und Eltern wurden auf bewährte Weise bei den Elternabenden in der Elternbeiratssitzung und in der Schulkonferenz über die Vorgehensweise informiert.

Im ersten Schulhalbjahr haben mehr als 50% der Kolleginnen und Kollegen sich in ihren Klassen ein Feedback geholt. Dabei wurde auch eine Rückmeldung über den Unterricht in inhaltlicher und organisatorischer Art erbeten.

Ab dem Schuljahr 2010/11 ist die Einholung mindestens eines Feedbacks für das gesamte Kollegium Pflicht.

Die Schulleitung und Abteilungsleitungen holen sich im Schuljahr 2009/10 eine Rückmeldung beim Kollegium ein, hier steht die Schulführung im Mittelpunkt. Die Projektgruppe erstellt in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung Fragebögen, deren Ergebnisse in der Gesamtlehrerkonferenz vorgestellt werden.

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1. Zwischenbericht (Schuljahr 2008/09)

Im Schuljahr 2008/09 stand die Teamentwicklung im Vordergrund. Die Arbeit in den verschiedenen Projekten wurde vorangetrieben und brachte unterschiedliche Erfolge, teilweise mussten auch Rückschläge hingenommen werden.

Es ergab sich eine gewisse Struktur des Kommunikationsflusses und der Zuständigkeiten, die sich in folgendem Schema erkennen lässt:


Die Teams sind zahlenmäßig unterschiedlich groß und verstehen sich als offene Gruppen.

Jede Projektgruppe hat mit der Schulleitung einen „Vertrag“ abgeschlossen, in dem das Projektziel und die Zwischenschritte angegeben sind.

Der erste OES-Tag fand am 30.06.2009 statt. Die Eltern und Betriebe waren rechtzeitig durch einen Brief informiert worden. Es bestand die Möglichkeit, sich in Arbeitsgruppen einzubringen und über die Rolle des einzelnen und z.B. auch des Personalrates im OES-Prozess zu reflektieren.

Das Hauptreferat befasste sich mit dem Thema „Fremdevaluation“. Dazu war eine Referentin vom Landesinstitut für Schuleentwicklung vor Ort.

Es wurde verdeutlicht, wie die Qualitätsdokumentation der Schule aussehen soll, und wir konnten erfahren, wie die Auswertung abläuft und wie die Interviews vor Ort durchgeführt werden.

Die Referentin nahm auch Bezug auf Fragen wie: „Welche Konsequenzen hat das Ergebnis für die Schule?“, „Was nützt es den Schülern?“.

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