Wirtschaft macht Schule

Wirtschaft macht Schule

Das Projekt „Wirtschaft macht Schule“ wurde im Jahr 2007 von der IHK Karlsruhe ins Leben gerufen. Ziel ist es, Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen aufzubauen, um Schülerinnen und Schülern die betriebliche Praxis zu übermitteln und künftige Fachkräfte möglichst frühzeitig zu qualifizieren.

Die Wilhelm-Röpke-Schule hat in den vergangenen Jahren sechs Kooperationsverträge geschlossen und die Zusammenarbeit mit den Unternehmen stetig weiterentwickelt.

Der Partnerschaftsvertrag zwischen der BARMER GEK und der Wilhelm-Röpke-Schule wurde im November 2011 unterzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule und des Berufskollegs lernen zum Beispiel im Assessment Center in spielerischer Weise die richtigen Verhaltensweisen im Zusammenhang mit einer Bewerbung. Dadurch wird der Übergang in die Arbeitswelt fließender und so-mit einfacher.

Im Juni 2013 wurden weitere Kooperationsverträge mit Unternehmen aus der Region unterzeichnet.

Die Zusammenarbeit mit der Brillux GmbH & Co. KG bestand schon seit längerer Zeit. Die Auszubildenden des Unternehmens besuchen die Berufsschule und das Unternehmen bereitet Schülerinnen und Schüler durch Bewerbertrainings in der Wirtschaftsschule und dem Berufskolleg auf den Einstieg in die Arbeitswelt vor.

Zwei weitere Kooperationen bereichern den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe im Fach Finanzmanagement. Die IMMOKA, ein Verband von Karlsruher Immobilienmaklern, hält im Rahmen des Themenbereichs Geldanlage in Immobilien Fachvorträge zur Bewertung von Immobilien. Zudem findet die Begehung einer Immobilie statt, deren Wert die Schüler ermitteln und darauf aufbauend ein Exposé erstellen. Ebenfalls im Fach Finanzmanagement ergänzt die Assekuranz Herrmann den Unterricht durch Fachvorträge zu den Themen Versicherung und Altersvorsorge.

Des Weiteren erhalten die Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule Einblicke in Unternehmensabläufe im Rahmen der Bildungspartnerschaften mit der Aldi Süd GmbH & Co. KG und der CRONIMET Holding GmbH. Neben Betriebserkundungen bieten beide Unternehmen Unterstützung im Bewerbungsprozess der Schülerinnen und Schüler. Während die CRONIMET Holding GmbH Bewerbungstrainings durchführt, schult die Aldi Süd GmbH Ko. KG im Rahmen eines Knigge-Trainings die Verhaltensweisen der Schüler als zukünftige Auszubildende.

Im Jahr 2016 wurde zudem der Kooperationsvertrag mit der Ovamed GmbH, einem Karlsruher Consultingunternehmen im Healthcare Sektor, in offiziellem Rahmen unterzeichnet. Seit dem Schuljahr 2016/2017 werden den Schülern des BKFH im Rahmen der Zusammenarbeit Kompetenzen im Projektmanagement durch die Bearbeitung einer Fallstudie aus dem Unternehmen vermittel.

Über die angesprochenen Kooperationsformen hinausgehend zeigen die Unternehmen den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung auf. Sie sind zudem offen für schulische Wünsche, zum Beispiel wenn es um Praktikumsplätze im Rahmen von „Global Studies“ geht.

Projektberichte

owamed 7. Kooperationspartner im Bereich Wirtschaft macht Schule (Nov 2016)

neue Partnerschaft mit owamed:

Investment- und Consulting-Unternehmen 7. Kooperationspartner im Bereich Wirtschaft macht Schule

Filmbeitrag von Baden TV über die Kooperationsvereinbarung:

http://www.baden-tv.com/mediathek/video/wms-wilhelm-roepke-schule-ettlingen

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„Geballte wirtschaftliche Kompetenz“ - weitere Kooperationspartner (Juni 2013)

„Ich war beeindruckt von der geballten wirtschaftlichen Kompetenz“, sagte Samuel Zinn, der Schülersprecher der Wilhelm-Röpke-Schule, nachdem er den Kooperationsvertrag von vier Unternehmen und der Wilhelm-Röpke-Schule im Namen der Schüler/innen mit unterzeichnet hatte.

„Wirtschaft macht Schule“ ist ein von der IHK angeregtes Großprojekt, in dem Betriebe aus der Region in die Schulen gehen, um den Schülern und Schülerinnen die betriebliche Praxis zu übermitteln. Die Schulleiterin; Petra Kerth betonte, dass die Wilhelm-Röpke-Schule eine offene und von den Unternehmen lernende Schule sei. Sie sei damit eine aktuelle Schule, in der die Schüler/innen passgenau auf das wirtschaftliche Leben vorbereitet werden.

Im Kooperationsvertrag beschlossen vier Unternehmen der Region nun auch formell die Zusammenarbeit mit der Schule:

Die Zusammenarbeit mit der Brillux GmbH & Co. KG besteht schon seit längerer Zeit. Die Auszubildenden des Unternehmens besuchen die Berufsschule und das Unternehmen bereitet Schüler/innen durch Bewerbertrainings in der Wirtschaftsschule und dem Berufskolleg auf den Einstieg in die Arbeitswelt vor.

Die IMMOKA Immobilienmakler ist ein Verband von Karlsruher Immobilienmakler. Das dritte Unternehmen, die CRONIMET Holding GmbH, ist ein Familienunternehmen mit Sitz am Rheinhafen, das mit recyclebarem Schrott handelt. Die Assekuranz Herrmann mit Sitz in Ettlingen verfügt über viele Kontakte zu anderen Betrieben.

Alle Unternehmen sahen in der Zusammenarbeit mit der Schule einen Gewinn. Sie können den Schüler/innen Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung aufzeigen. Sie sind auch offen für schulische Wünsche, wenn es z. B. um Praktikumsplätze für Schüler/innen im Rahmen von „Global Studies“ geht. Schüler/innen des Wirtschaftsgymnasiums wird in diesem Profilfach die Möglichkeit gegeben, im Ausland ein Berufspraktikum zu absolvieren. Im Gegenzug kommen die ausländischen Partner/innen nach Deutschland und machen in Betrieben der Region ihr Praktikum.

Knut Bühler, der erste Landesbeamte des Landratsamts Karlsruhe, lobte in seinem Grußwort die enge Verzahnung von Arbeitswelt und Schule. Das Landratsamt sei längst nicht mehr nur Träger der Schule, sondern auch Träger der Bildungsinfrastruktur und involviert in die Bildungspolitik, wenn man an die Standortfrage von Schulen denke. Die Kooperation zwischen Unternehmen und Schulen fördere den Austausch.

Frau Herzog von der IHK übermittelte nach der Vertragsunterzeichnung den Dank der IHK an die Schule und die Unternehmen.

Die Wilhelm-Röpke-Schule hat nun fünf Partnerschaften mit Betrieben aus der Region. Die BARMER GEK ist bereits seit zwei Jahren mit der Schule durch einen Kooperationsvertrag verbunden.

Schulleiterin Petra Kerth konnte abschließend feststellen, „Die Partnerschaft mit Unternehmen ist ein Erfolgsmodell, das uns in die Zukunft trägt.“

Bericht von Baden-TV:

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November 2011

Der Partnerschaftsvertrag zwischen der BARMER GEK und der Wilhelm-Röpke-Schule wurde im November 2011 unterzeichnet.


Die Zusammenarbeit mit der BARMER GEK gestaltete sich schon im Vorfeld unkompliziert und für die Schülerinnen und Schüler als äußerst hilfreich.

„Wirtschaft macht Schule“ ist ein von der IHK angeregtes Großprojekt, in dem Betriebe aus der Region in die Schulen gehen, um den Schülerinnen und Schülern die betriebliche Praxis zu übermitteln.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule und des Berufskollegs lernen zum Beispiel im Assessment Center in spielerischer Weise die richtigen Verhaltensweisen im Zusammenhang mit einer Bewerbung. Dadurch wird der Übergang in die Arbeitswelt fließender und somit einfacher.

Im Namen der Schülerinnen und Schüler danken wir der BARMER GEK für Ihr bisheriges Engagement und hoffen auch weiterhin auf viele interessante und lehrreiche Veranstaltungen.

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